
Überblick
Wieseler Gebäudetechnik ist ein mittelständischer Gebäudetechnik-Betrieb im Raum Paderborn mit rund 43 Mitarbeitenden. Das Unternehmen deckt die komplette Gebäudeinstallation ab – von Bädern und Wärmepumpen über Klimaanlagen bis zur Elektroinstallation.
Marc André Finke ist dort Elektromeister und trägt gleich drei Hüte: Abteilungsleiter Elektro, Abteilungsleiter Qualitätssicherung und Ausbildungsleiter. Dazu kommt die komplette Lagerbestellung. Sein Bereich wickelt 25 bis 30 Bauvorhaben pro Jahr ab, überwiegend für zwei große Bauträger.
Genau diese Kombination – hohe Projektzahl, enge Bauträger-Taktung, wenig eigene Zeit – hat ihn zu JETPLAN gebracht.
„Ich habe mir gesagt: Meinen Ablauf will ich verbessern, indem ich mehr Zeit einsparen kann. Und da seid ihr in den Fokus gerückt."
— Marc André Finke, Elektromeister & Abteilungsleiter Elektro
Ausgangslage
Vor JETPLAN lief die Elektroplanung bei Wieseler komplett per Hand – auf dem Plan des Generalbauunternehmers, mit Stift, auf der Baustelle. Und zwar zweimal.
„Ich bin auf die Baustelle gefahren, habe mit dem Kunden alles durchgesprochen und – wie das auf der Baustelle so ist – Krickel-Krackel alles hingemalt. Dann kommst du in die Firma, und mit dem Plan können die Jungs natürlich nicht losfahren. Also setzt du dich hin und malst den ganzen Plan noch mal schön im Büro. Das war mir einfach zu anstrengend."
Drei bis vier Stunden Baubesprechung vor Ort, ein bis zwei Stunden Reinzeichnung im Büro: rund sechs Stunden pro Bauvorhaben, bevor ein einziger Anschlag getan war. Marc rechnet das mit 200 bis 400 Euro Selbstkosten je Bau.
Der Kundentermin fand außerdem erst statt, wenn das Haus schon stand. Das Deckenrohr wurde vorher „pi mal Daumen" gelegt – ohne Plan, ohne Absprache mit dem Bauherrn.
Der größte Engpass steckte allerdings im Angebot: Das Nachtragsangebot für Mehrleistungen – typischerweise 3.000 bis 6.000 Euro – konnte Marc erst nach der Baubesprechung am fertigen Haus schreiben. Ohne unterschriebenes Angebot kein Baustart. Der Bau stand fertig da, und die Kolonne konnte trotzdem nicht loslegen.
Dazu kam ein zweiter Planstandard: Ein Meisterkollege plante mit CAD, Marc von Hand. Die Monteure bekamen zwei unterschiedliche Plantypen mit unterschiedlichen Symbolen auf die Baustelle.
Lösung
Heute läuft der Prozess umgekehrt: Der Bauherr startet mit der Elektroplanung, bevor das Haus steht.
Der Bauträger schickt Pläne und Bauleistungsbeschreibung. Die Kollegen ziehen den Grundriss in CAD nach, Marc lädt ihn leer in JETPLAN hoch und setzt die Maßskalierung auf ein Referenzmaß. Dann lädt er den Bauherrn über den JETPLAN-Kundenzugang ein – rund 20 Minuten Einweisung per Bildschirmfreigabe. Bei zwei Kunden reichte nicht einmal das: Die haben sich selbstständig YouTube-Tutorials angesehen und den kompletten Plan allein eingezeichnet.
Dass dabei nicht alles perfekt sitzt, ist eingeplant.
„Wenn die Symbole nicht passen, ist das halb so wild. Ganz wichtig ist nur die Zuordnung: Der Schalter muss eine Gruppierung haben und die Lampe muss eine Gruppierung haben. Den Rest mache ich selber."
Marc geht anschließend rund eine halbe Stunde über den Plan, korrigiert Symbole, ruft den Kunden an. Änderungen sieht der Bauherr live – ohne PDF-Versand, ohne neuen Termin. Der fertige Plan enthält Legende und Unterschriftenfeld und wird vom Kunden abgezeichnet. Spätere Wünsche laufen als Nachtrag und sind damit abrechenbar.
Für die Baustelle druckt Marc die Pläne aus und laminiert sie: vorne der Lampenplan mit Maßen, auf der Rückseite die Schaltung, dazu Obergeschoss und Küchenplan.
„So habe ich an einem Tag drei Bauten durchgehauen. Ich habe keine vier Stunden Vorplanung, ich muss nichts umzeichnen. Der Kunde ruft an: ‚Ich will doch noch eine Lampe da und da haben’ – kein Problem, zack, eben reingemacht."
Ergebnisse
Aus rund sechs Stunden Planungsaufwand pro Bauvorhaben sind etwa 30 Minuten Nacharbeit geworden – bei 25 bis 30 Bauten im Jahr. Die klassische Baubesprechung entfällt komplett, samt der 200 bis 400 Euro Selbstkosten, die sie gekostet hat.
Auf der Baustelle schlägt der exakte Plan noch einmal durch: Weil das Deckenrohr jetzt stimmt, bleiben Leitungen für Raumthermostate und Netzwerk direkt nach oben stehen. Kein Umspringen von Heizungsleitungen, minimaler Aufbau für den Estrichleger. Marc rechnet mit einem gesparten Montagetag pro Bau.
Der größte Hebel liegt aber im Angebot: Das Mehrpreisangebot ist fertig, bevor das Haus überhaupt steht. Der Kunde hat eine Woche Bedenkzeit, anderthalb Wochen später ist der Bau fertig – und die Kolonne startet ohne Zeitverzug.
„Ich kriege einen Anruf: ‚Du, pass auf, ich hab dich vergessen, nächste Woche ist Deckenrohr legen.’ Heute lade ich den Grundriss hoch, lade den Kunden ein und sage: Suchen Sie sich bitte die Position der Lichtschalter aus. Dann habe ich meinen Plan fürs Deckenrohrlegen fix. Das läuft jetzt wie im Schnittboot."
Auch intern ist der Prozess sauber: Der Meisterkollege ist von DDS-CAD auf JETPLAN gewechselt, die Monteure bekommen nur noch einen Plantyp mit denselben Symbolen. Die Abo-Kosten legt Wieseler über eine Position „Dokumentation" mit rund 60 Euro auf das Kundenangebot um – bislang ohne eine einzige Diskussion.
Und die Bauherren gehen weiter, als Marc erwartet hatte:
„Ich habe reingeguckt und dachte: Mein Gott, was haben die da eingezeichnet? Bett, Sofa, Billy-Regal – maßhaltig, weil ich die Maßkette vorgegeben hatte. Die haben sich die Regale auf Maß gezeichnet, um zu gucken: Wo steht der Schreibtisch, wo kommen die Steckdosen hin?"
Auf die Frage, wem er JETPLAN empfehlen würde:
„Allen, die im Bereich Elektro Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser machen – und die mindestens zehn Bauten im Jahr haben. Ich habe aktiv nicht mehr nach einem anderen Programm gesucht, weil ihr alles erfüllt, was ich brauche."
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In 5 Minuten beginnst Du Deine erstePlanung.
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