Fertighaus & Systembau

Über 200 Planungen im Jahr — in der halben Zeit.

Wie Elektrotechnik Brighina über 200 Bauvorhaben im Jahr plant — und die Materialliste für den Einkauf dabei von selbst entsteht.
2–3 Std. → 1–1,5 Std.
Planungszeit pro Einfamilienhaus
2 Arbeitsschritte weniger
bei der Materialübergabe an den Einkauf

Inhalt

Elektrotechnik Brighina

Unternehmen
Elektrotechnik Brighina
Anzahl Mitarbeiter
ca. 80
Industrie
Elektrotechnik — Schwerpunkt Fertighaus- und Wohnungsbau, zunehmend Industrie und hochwertiger Wohnbau
Standort
Sindelfingen

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Überblick

Elektrotechnik Brighina ist mit rund 80 Mitarbeitern im Fertighaus- und Wohnungsbau zu Hause und geht zunehmend auch in die Industrie und in den hochwertigen Wohnbau. Allein in diesem Jahr werden über 200 Elektroplanungen entstehen.

Maxim Lichtenwaldt ist dort Projektleiter: Er erstellt die Erstplanung, stimmt Änderungen mit den Bauherren ab und übergibt das Material an den Einkauf. JETPLAN ist seit zwei Jahren im Haus, seit über einem Jahr im vollen Umfang im Einsatz.

„Durch JETPLAN ist Punkt 1: Zeit. Effizienz. Schneller — und übersichtlicher."
— Maxim Lichtenwaldt, Projektleiter

Ausgangslage

Vorher lief die komplette Planung in Visio. Jedes Symbol wurde einzeln von Hand gesetzt, dahinter lagen keine Daten — keine Artikelnummern, nichts. Also: alles von Hand zählen, manuell in eine Excel-Tabelle eintragen, an den Einkauf weiterleiten.

Genau in diesem Schritt entstand das teuerste Problem. Ein Vertipper oder eine verrutschte Zeile in der Liste, und auf der Baustelle fehlte Material. Dann war die Baustelle nicht fertig, ein Monteur musste erneut eingeplant und rausgeschickt werden — bei entfernteren Baustellen ging dafür ein ganzer Arbeitstag verloren.

Dazu kam der Takt des Fertighausbaus: Das Haus wird gestellt, drei bis vier Tage später muss die Mannschaft dran sein. Ohne fertige Erstplanung fährt niemand raus. Und die Abstimmung mit den Bauherren war ein Papierkreislauf — Plan ausdrucken, verschicken, der Kunde zeichnet seine Wünsche ein, schickt zurück, der Planer baut es ein. Zwischendurch klingelte das Telefon, weil niemand die Elektro-Symbole lesen konnte.

„Vor JETPLAN haben wir alles mit Visio geplant, von Hand. Jedes einzelne Symbol musste man separat machen, es war nichts hinterlegt — sei es Artikelnummer oder Sonstiges. Wir mussten alles von Hand zählen und manuell in eine Excel-Tabelle eingeben."
— Maxim Lichtenwaldt, Projektleiter

Lösung

Der Ablauf bei Brighina ist standardisiert: Pro Raum gibt es eine Grundausstattung, der Bauherr bekommt eine Planungscheckliste für Zusatzwünsche, daraus entsteht die Erstplanung. Genau hier setzt JETPLAN an — mit Schablonen und eigenen Symbolen, sodass wiederkehrende Räume nicht jedes Mal neu gezeichnet werden.

Für die Abstimmung mit dem Bauherren schaltet das Team die Symbolbezeichnungen um: intern die Elektriker-Notation, für den Kunden Klartext. Änderungen laufen entweder über einen Gastzugang oder live im Teams-Meeting per Bildschirmfreigabe — der Plan ist am Ende des Gesprächs fertig, statt zwei Wochen als PDF hin und her zu wandern. Auf der Baustelle haben die Monteure den Plan auf dem Tablet und können vor Ort selbst anpassen. Und weil alles online liegt, können mehrere Planer gleichzeitig im selben Projekt arbeiten — einer im Erdgeschoss, einer im Obergeschoss.

Am Ende steht der Einkauf: Die Stücklisten werden als Excel exportiert, umgewandelt und in das bestehende powerbird-Projekt eingespeist. Der Einkäufer hat die komplette Liste, ohne eine Zeile selbst zu tippen — Artikelnummern sind hinterlegt, Stückzahlen zählt JETPLAN mit.

„Wir stellen die Symbolbezeichnungen für die Kunden auf normale Bezeichnungen um, dann wissen die Leute: Das ist ein Schalter, das ist ein Rollladenschalter, das ist eine Steckdose. Vorher haben die fünfmal am Tag angerufen: Was ist das für ein Symbol, wo kommt das hin?"
— Maxim Lichtenwaldt, Projektleiter

Ergebnisse

Die Planung eines Standard-Einfamilienhauses dauert heute eine bis eineinhalb Stunden. Vorher waren es zwei bis drei. Bei über 200 Planungen im Jahr summiert sich das auf mehrere Arbeitswochen.

In der Materialübergabe entfallen rund zwei Arbeitsschritte komplett. Weil Artikelnummern hinterlegt sind und Stückzahlen automatisch mitgezählt werden, ist auch die Fehlerquelle weg, die früher ganze Monteurtage gekostet hat.

Bei den Monteuren war die Umstellung anfangs ungewohnt — statt einer Linie zum Schalter stehen jetzt L1/L2-Lichtkreise im Plan. Mittlerweile schätzen sie die größeren Pläne und die Symbolerklärungen. Und Maxim Lichtenwaldt würde JETPLAN nicht nur Betrieben in seiner Größe empfehlen, sondern gerade auch dem Zwei- bis Drei-Mann-Betrieb: online oder per Tablet auf die Planung zugreifen, statt für eine vergessene Information ins Büro zurückzufahren.

„Wenn zwei oder drei Rahmen oder Schalter fehlen, geht oft ein ganzer Arbeitstag von einem Monteur verloren. Da sparen wir schon einiges ein."
— Maxim Lichtenwaldt, Projektleiter

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